Ab heute lerne ich richtig!

Lernplan
  • Studium & Lernen
  • 02.05.2017

Ein Lernplan gibt dir den Überblick, wo du genau in deiner Vorbereitung bist und verschafft dir - trotz Planung - mehr Freizeit. Hier die praxis-erprobte Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du einen realistischen Lernplan erstellst.

Die Abrechnung - was muss ich noch alles lernen?

Hand aufs Herz: Wie viel hast du dieses Semester wirklich schon geschafft? Sortierte Stapel und Lesezeichen zählen nicht. Welchen Stoff hast du schon ausgearbeitet und was muss noch wiederholt werden? Welchen Themen hast du dich noch gar nicht gewidmet? Am besten ordnest du den Stoff so, wie du die Prüfungen schreibst. In Modellstudiengängen ist es oftmals einfacher, nach Modulen/Wochen vorzugehen.

Der Stoff mag plötzlich wahnsinnig viel und unmachbar erscheinen, aber später zerlegst du das Ganze in leicht verdauliche Portionen - versprochen! Vorher musst du nur klären, wann du überhaupt lernen wirst. 

Wie viel Zeit habe ich überhaupt zum Lernen?

Verschaffe dir nun einen Überblick über deine Zeiteinteilung innerhalb einer Woche.

Trage dabei nicht nur deinen Stundenplan, sondern auch geblockte Zeiten für Sport, Nebenjob, Doktorarbeit, das Dinner Date immer dienstags, Pärchenabend und - ganz wichtig - me-time ein! Am besten das Ganze gleich mit Wegezeiten, du kannst ja schlecht nach dem Fußball ohne Duschen in der Bibliothek sitzen.

Lass dir auch noch Zeit für die Aufgaben des Alltags und zur Entspannung. Denn monatelanges Liegenlassen von Geschirr und Wäsche führt nicht gerade zu Glücksgefühlen - erst Recht nicht in WGs. Außerdem: Wer bislang auf knapp zwei Stunden Lernzeit kommt, wird nicht plötzlich einen 16-Stunden-Tag hinlegen. Bleib realistisch bei deiner Planung und gib dir die Chance, deinen "Lernmodus" zu finden. 

Zuletzt: Du musst in den Zeiten zwischen Vorlesung, Kino und Einkaufen auch erstmal bis zu einem Schreibtisch kommen. Nicht immer lohnt es sich, die Lernsachen auf- und abzubauen. Nutze diese kurzen Zeit-Slots lieber zum Wiederholen von Lernstoff in einem netten Café oder Durchsprechen des zuvor Gelernten mit einer Lerngruppe.

Ohne die (wichtigen!) Zeiten zum Wiederholen (mit oder ohne Lerngruppe) bleibt dann wie viel Zeit zum Ausarbeiten am Schreibtisch?

Nach der Akutversorgung kommt die Langzeittherapie

Nachdem du nun weißt, zu welchen Zeiten du deinen Lernstoff pauken willst, geht es jetzt darum, wie viel Zeit du für die verschiedenen Fächer investieren musst.

Also: Wie lange brauchst du ungefähr, um ein Seminar oder eine Vorlesung auszuarbeiten? Wenn du dir unsicher bist, dann nimm die Veranstaltungsdauer. Normalerweise gleichen sich die aufwendigen Seminare und die weniger aufwendigen Veranstaltungen in der Gesamtrechnung wieder aus.

One week at a time: Schritt für Schritt zum Ziel

Die dir zur Verfügung stehende Zeit bis zur Prüfung (also deine wöchentlichen Lern-Slots mal die Anzahl der Wochen bis zur Prüfung) teilst du dann durch die von dir benötigte Lernzeit und schon erhältst du deine Wochenziele.

Ganz wichtig: Bewahre dir noch einen Puffer zum Wiederholen bzw. Aufholen, falls dich mal eine Erkältung aus der Bahn wirft - oder auch um einfach mal abzuschalten.
 


 

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