Trotz Nullzinsen: Sparen lohnt sich

Geldanlage Studenten Niedrigzinsphase
  • Freizeit
  • 31.07.2017

In unserer Anlage-Kolumne für Heilberufe-Studenten erklärt Finanzexpertin Inga Krzeczkowska von der apoBank, worauf du bei der Geldanlage achten solltest. Diesmal im Fokus: Wie du trotz Niedrigzinsphase mehr aus deinem Geld machst.

Sich bereits während des Studiums damit befassen, wie man Geld anlegt? Für viele Heilberufe-Studenten ein eher abwegiger Gedanke. "Ich hab doch nicht viel, und überhaupt gibt es derzeit sowieso keine Zinsen!", denken viele. Zwei Gründe sprechen dafür, sich dennoch frühzeitig mit dem Thema Sparen zu beschäftigen. Erstens: Mit wenig kann man viel erreichen. Zweitens: Besser klein anfangen als gar nicht.

Ein Beispiel: Wer schon als Student jeden Monat 50 Euro zur Seite legt, also in zehn Jahren 6.000 Euro spart, kann durch geschicktes Anlegen schnell fünf Prozent Zinsen und damit mehr als 1.700 Euro dazugewinnen. Wie das? Per Sparbuch sicherlich nicht. Denn viele Banken zahlen auf Tages- und Festgeldkonten so gut wie keine Zinsen mehr.

Eine Alternative sind Aktienfonds. Wer Aktien kauft, beteiligt sich an Unternehmen und damit auch an den Gewinnen, die diese erwirtschaften. Letztere fließen dem Anleger in Form von Dividenden und Kursgewinnen zu. Aktienfonds investieren in verschiedene Aktien und nehmen dem Anleger so die Auswahl der richtigen Unternehmen ab.

Auch Anteile an Aktienfonds können in regelmäßigen Raten erworben werden. Wer, wie im Beispiel, zwischen Ende 2002 und 2012 monatlich Fondsanteile im Wert von 50 Euro gekauft hat, konnte pro Jahr satte 7,2 Prozent dazugewinnen und damit noch mehr als die angenommen fünf Prozent. Der entsprechende Ertrag nach zehn Jahren: fast 2.700 Euro.

Trotz dieses offensichtlichen Vorteils lassen viele Deutsche ihr Geld dennoch lieber auf Tages- und Festgeldkonten liegen - aus Furcht vor Verlusten. Richtig ist: Die Kurse von Aktienfonds schwanken. Wer sein investiertes Geld jedoch nicht gleich morgen wieder benötigt, kann diese Schwankungen aussitzen - und am Ende ein hübsches Sümmchen einstreichen.


Autorin Inga Krzeczkowska, Abteilungsleiterin Analytics & Engineering bei der apoBank

 

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