Kitteltaschen-Quiz: Rate mal, wer ich bin!

  • Leben & Finanzen
  • 26.10.2017

Er ist seit Ende des 19. Jahrhunderts die "Uniform" für viele Heilberufler und gehört zu ihnen wie der "Blaumann" zum Handwerker. Die Rede ist natürlich vom guten, alten Kittel! Besonders praktisch: In den Untiefen der Taschen lassen sich zahlreiche, nützliche Gegenstände verstauen. Sechs Kittelträger haben ihre täglichen Begleitgegenstände fotografiert. Errätst du anhand der Bilder, welchen Beruf sie ausüben?

Was mache ich beruflich?
 

Dr. med Elisabeth Martin aus Berlin ist Fachärztin für Allgemeinmedizin. Diese sieben Sachen trägt sie immer bei sich:

  1. Ein Stethoskop, um bei den Patienten Herz und Lunge abhören zu können
  2. Ein Otoskop, um ihnen in die Ohren und Augen zu schauen
  3. Einen Reflexhammer zur Prüfung der Reflexe  
  4. Einen Kugelschreiber zum Ausstellen von 1001 Rezepten am Tag
  5. Händedesinfektionsmittel - immer zwischen zwei Patienten 
  6. Lippenstift gegen trockene Lippen
  7. Bonbon oder Kaugummi - hilfreich bei längeren Patientengesprächen

Was mache ich beruflich?

Na, hast du ihn erkannt? Seit 2004 "verarztet" er als TV-Doktor in der ARD-Arztserie "Familie Dr. Kleist" die Zuschauer. Auch, wenn er keinen hippokratischen Eid geschworen hat, sieht "Dr. Christian Kleist" alias Schaupieler Francis Fulton-Smith in seinem blütenweißen Arztkittel (wird jeden Tag von der Garderobiere am Film-Set gebügelt!) verdammt echt aus. In seinen Taschen steckt:

  1. Ein Stethoskop zum Abhören seiner Schauspielkollegen
  2. Kaugummis sorgen nicht nur bei Kuss-Szenen für frischen Atem
  3. Drahtloses Mikrofon, das unsichtbar im Kittel verschwindet
  4. Tages-Dispo, um rechtzeitig in der "Artzpraxis" zu sein
  5. Drehbuchseiten zum Textlernen
  6. Lesebrille, sonst verschwimmt der Text im Drehbuch…
  7. Kugelschreiber zum Ausstellen von "Rezepten" und Autogrammen
  8. Mobiltelefon, auch als "TV-Arzt" muss man ständig erreichbar sein

Was mache ich beruflich?

Daniel Seyfried ist Psychotherapeut und klinischer Verhaltenstherapeut für Kinder und Jugendliche. In seiner Praxis in Hamburg trägt er keinen klassischen Kittel. Trotzdem hat er ein paar wichtige Dinge immer griffbereit:

  1. Ein Familienbrett mit Spielhütchen, um Familienkonstruktionen besser verstehen zu können
  2. Ein Klemmbrett mit Kugelschreiber für Notizen in den Sitzungen
  3. Taschentücher für die Erstversorgung emotionaler Krisen
  4. Halsbonbons, um immer gut bei Stimme zu bleiben
  5. Ein Gefühlsbarometer, um Stimmungen sichtbar zu machen

Was mache ich beruflich?

Dr. med. Claudio Freimark ist niedergelassener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin. Auch in seinen Kitteltaschen befinden sich viele nützliche Hilfsmittel, die ihm die tägliche Arbeit erleichtern:

  1. Desinfektionsmittel - ganz wichtig zur Einhaltung von Hygiene-Standards vor und nach jeder Untersuchung
  2. Maßband und Winkelmesser zur Bestimmung des Umfangs-  und Bewegungsausmaßes von Gelenken
  3. Reflexhammer
  4. Spritze (ohne Kanüle!) für Kinder als Belohnung zum Spielen nach der Untersuchung
  5. Smartphone zum schnellen Herausfinden von Adressen von Kliniken und Kollegen oder Selbsthilfegruppen
  6. Orthopädie-Fachbuch zum schnellen Nachschlagen

Was mache ich beruflich?

Dr. med. Bettina Schauß ist seit 12 Jahren niedergelassene Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin. In ihrem Kittel bzw. der Hosentasche befindet sich:

  1. Handcreme, da ich mir rund 30 Mal am Tag die Hände waschen muss
  2. Ein Gravidogramm, um meinen vielen schwangeren Patientinnen den Geburtstermin und die jeweilige Schwangerschaftswoche berechnen zu können
  3. Lutschbonbons. Meistens vergesse ich selbst welche zu kaufen und greife auf gesponserte Werbegeschenke zurück
  4. Ein Uterusmodell, um die Abatomie anschaulich darstellen zu können. So können die Patientinnen besser verstehen, wo z.B. ein Abstrich gemacht wird, wo man eine Spirale einsetzt oder wo eine Ausschabung etc. gemacht wird
  5. Pflegestift, damit ich keine trockenen Lippen vom vielen Reden bekomme

Was mache ich beruflich?

Tasja Schneider arbeitet seit drei Jahren als angestellte Apothekerin in der Pongs-Apotheke in Hamburg. In ihren Kitteltaschen hat die 27-Jährige immer griffbereit:

  1. Eine große Büroklammer für Rezepte und Quittungen
  2. Ein Haarband für "bad hair"-Momente
  3. Gummibänder, um Tabletten-Verpackungen (Blister) zusammenzuhalten
  4. Schlüsselbund für alle wichtigen Türen und Schränke
  5. Kugelschreiber, um Rezepte gegenzuzeichnen oder um Dosierungsangaben für den Patienten auf die Verpackungen zu schreiben

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