Fachbücher, aber bitte günstig!

Bibliothek Fachliteratur
  • Studium & Lernen
  • 23.08.2016

Die Situation kennt jeder Student: Viel Geld ist nicht vorhanden, die von den Professoren empfohlene Fachliteratur muss aber dennoch angeschafft werden. Das Werk ist in der Regel außerordentlich teuer und wird spätestens nach dem Studium nur in Ausnahmen noch in die Hand genommen. Man gönnt sich die Anschaffung durch Unterstützung der Eltern oder eines Kleinkredits – oder man findet mithilfe von emsiger Recherche einen Ausweg. Wir präsentieren Webseiten, die helfen können.


Tauschticket.de


Der User muss auf dieser Webseite nicht im herkömmlichen Sinne bezahlen, hier sind Tickets das Zahlungsmittel: Ein User, der sich erstmals auf der Seite registriert, muss einen Artikel einstellen. Er veranschlagt einen Preis in Form von minimal einem Ticket bis zu maximal fünf Tickets. Nach dem "Verkauf" kann dann der User seinerseits mit seinem Kontingent loslegen und auf Büchersuche gehen – er bezahlt mit den Tickets, die er mit dem abgegebenen Buch eingenommen hat. Oder anders gesagt: Je mehr Produkte man abgibt, desto mehr Tickets hat man und kann sich entsprechend viele Produkte leisten.

Die Seite ist erfolgreich, über eine Million Produkte sollen dort laut Angaben der Verantwortlichen im Umlauf sein. Das Problem für Studenten: Der Fokus liegt hierbei nicht auf Lehrbüchern – unter den Rubriken Bücher, Hörbücher, Musik, Filme und Mode werden Produkte getauscht. Entsprechend schwierig wird es auch, fachspezifische Werke für die Uni zu finden. Ein Versuch ist es aber allemal wert.


ZVAB (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher)


28 Millionen Titel sollen in dieser Datenbank schlummern. Entsprechend angenehm gestaltet sich die Suche nach Werken: Fast immer wird man fündig, das System bietet bei der Eingabe des Titels passende Werke an – auch der Autor wird vorgeschlagen. Beim ZVAB wird dann aber ganz klassisch mit Euro bezahlt. Verschiedenste Anbieter verkaufen ihre gebrauchten Werke, im Normalfall findet man mit ein wenig Recherche gleich einige Schnäppchen.


KnickKnacks


In ähnliches Prinzip verfolgt "KnickKnacks". Die Plattform für gebrauchte Lehrbücher bietet zu moderaten Preisen Werke an, die im Besitz von (ehemaligen) Studenten sind. "Aktuell bewegen wir uns bei grob 4.000 Usern, die an die 5.000 Lehrbücher inseriert haben", sagt Ben Martins, einer der drei Verantwortlichen. Das Besondere an der Webseite ist die Vielzahl der Übergabemöglichkeiten: Ob per Post oder durch persönliche Übergabe – beides ist problemlos möglich. "Du kannst dabei deinen eigenen Wunschort angeben oder aus einer vorgefertigten Liste auswählen. Dies spart Zeit und Geld, da somit der oft lästige Weg zur Post entfällt", wird auf der Seite erklärt.


Bücher-Börse


Die "Bücher-Börse" macht im Grunde genommen nichts anders als das ZVAB. Gebrauchte Bücher werden dort verkauft, mit einer Suche kann man die Recherche auf der Seite starten. Das einzige Problem bei "Bücher-Börse" ist das Design – die Website müsste dringend aktualisiert werden. Vor allen Dingen die fehlende Übersichtlichkeit bereitet dem User Schwierigkeiten. Aber immerhin erfüllt sie ihren Zweck.

Money & more

Studienkredit


Die Erstausstattung, ein Auslandssemester oder Fachliteratur - das Heilberufe-Studium ist oft kostspielig. Mit einem Studienkredit lassen sich finanzielle Engpässe umschiffen. Wir informieren dich gerne über passende Kredite, wie:

Hier findest du Infos zu den Studienkrediten der apoBank

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